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Kurzzeitgedächtnis

Das Kurzzeitgedächtnis ist der Schlüssel zur langfristigen Erinnerung

Wieso? Weil das Kurzzeitgedächtnis entscheidet, welche Informationen aus dem Ultrakurzzeitgedächtnis wichtig sind. Diese werden nach verschiedenen Aspekten gefiltert, allen voran die emotionalen. Denn Informationen, die uns persönlich betreffen oder Themen, die uns interessieren, machen uns aufmerksam und überschreiten schnell die Schwelle des Ultrakurzzeitgedächtnisses.

Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis

Das Ultrakurzzeitgedächtnis sorgt dafür, dass wir etwa auf Befehl wiedergeben können, was jemand gerade zu uns gesagt hat. Aber auch um Sätze lesen zu können, brauchen wir es, sonst würden wir uns am Ende des Satzes an den Anfang und somit den Sinn nicht erinnern können. Relevante oder mit Gefühl besetzte Informationen kommen in das Kurzzeitgedächtnis. Diesen Vorgang kann man etwa beim Lernen unterstützen, indem man wichtige Details mit hellen Textmarkern kennzeichnet und sie so zu einer relevanten Information macht. Siebenmal gelernt wandert eine Information in das Langzeitgedächtnis.