Markus Hofmann - Blog

Konzentration - was ist das?

Konzentration ist nicht nur höchste Aufmerksamkeit, sondern auch die Fähigkeit, sich mit einer Aufgabe oder Sache über einen längeren Zeitraum auseinanderzusetzen. Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes. Dieser Satz ist nicht nur ein Trost für all diejenigen, die oft unkonzentriert und deshalb mit sich unzufrieden sind, sondern entspricht den Tatsachen. Wir sind »zerstreut«, wenn wir mehrere Dinge gleichermaßen im Kopf haben.

Aufmerksamkeit Konzentration

Konzentration ist nicht nur höchste Aufmerksamkeit, sondern auch die Fähigkeit, sich mit einer Aufgabe oder Sache über einen längeren Zeitraum auseinanderzusetzen. Zerstreutheit ist Konzentration auf etwas anderes. Dieser Satz ist nicht nur ein Trost für all diejenigen, die oft unkonzentriert und deshalb mit sich unzufrieden sind, sondern entspricht den Tatsachen. Wir sind »zerstreut«, wenn wir mehrere Dinge gleichermaßen im Kopf haben.

Wenn sich unsere Energie auf Sorgen oder bestimmte Probleme richtet, haben wir kaum Energie für andere Aufgaben zur Verfügung. Wir schweifen ab, werden leicht müde und lustlos.

 

Vergesslichkeit durch Konzentrationsmangel

Wenn du also ständig etwas verlegst, deine Brille oder deinen Schlüssel suchst, ist das nicht auf ein schlechtes Gedächtnis, sondern auf fehlende Konzentration zurückzuführen. Der unkonzentriert Arbeitende lässt sich durch kleinste Geräusche ablenken, schaut zwischendurch verträumt aus dem Fenster, unterbricht seine Arbeit ständig, rutscht unruhig auf seinem Stuhl hin und her und/oder spielt bei jeder Gelegenheit mit irgendwelchen Gegenständen oder mit seinen Fingern. Der Unkonzentrierte braucht immer wieder neue Anregungen und muss immer wieder neu motiviert werden, ansonsten verliert er leicht die Lust an einer Sache, bringt viele Angelegenheiten nicht oder sehr spät zu Ende.

Jede Art von Konzentration führt zu geistiger und körperlicher Anspannung. In einer entspannten Situation ist konzentrative Anspannung sehr gut möglich. Wer gestresst ist, kann sich schlecht konzentrieren. Stress in Form von Überforderung, Leistungsdruck und Zeitdruck, optische und akustische Reizüberflutung, zu viel Fernsehkonsum, zu wenig Bewegung und mangelnde Erholungsphasen sind für Konzentrationsprobleme verantwortlich. Voraussetzung für eine gute Konzentration ist also Entspannung. Psychologen unterscheiden den

fixierenden Aufmerksamkeitstyp, bei dem die Aufmerksamkeit auf einen Punkt beschränkt ist, von dem

fluktuierenden Aufmerksamkeitstyp.

Beide Fähigkeiten lassen sich - ebenso wie die Blickspanne der Wahrnehmung - durch Training erweitern. Konzentration ist jedoch nicht nur eine Frage des Trainings und des Willens. Emotionen, Motivation und physisch energetische Prozesse müssen in ihren Wechselwirkungen berücksichtigt werden.

 

Nicht Wille, sondern Interesse ist der Ausgangspunkt des Weges, der zur Konzentration führt.

(Wolfgang Zielke, Konzentrationslehrer und Autor)

Ein wichtiger Teil des Trainings besteht aus Wahrnehmungsübungen. Nur wer bewusst wahrnimmt, kann bewusst empfinden und denken, Informationen verarbeiten, sein Interesse an der Sache erhalten. Eine bewusste Wahrnehmung verbessert Aufmerksamkeit und Konzentration. Ein weiterer Punkt, der über die Konzentrationsfähigkeit entscheidet, ist unsere Einstellung. Negative Gedanken führen zu Konzentrationsblockaden, während positives Denken zu Gelassenheit, Entspannung und damit zu einem optimalen Gehirnaktivitätsmuster für geistige Leistungsfähigkeit führt.