Auswendiglernen – die besten Tipps.

 

Schreib dir die nötigen Schlüsselworte z.B. eines Manuskripts auf einem Spickzettel zusammen. Während du ein Manuskript durchliest, nimm einen Stift oder Textmarker zur Hilfe. Unterstreiche die wichtigsten Keywords pro Absatz oder Themenbereich. Falls du keine Schlüsselwörter findest, fasse den Inhalt selber kurz und prägnant in ein oder zwei Worten zusammen. Daraus generierst du dann deinen Spickzettel. Noch besser ist es, wenn du daraus ein Mind-Map gestalltest. Nutze auf jeden Fall viele Farben und Symbole. Dadurch wird das Gehirn noch mehr angeregt. Die Spickzettel bzw. Mind-Maps speicherst du dir dann mit Hilfe der von dir installierten mentalen Briefkästen – sei es die Körperliste oder die zahlreichen Raumlisten – ab.

Des Weiteren ist der Lern-Rhythmus sehr entscheidend, damit das Wissen vom Ultra-Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis transportiert wird. Wiederholungen sind das A und O. Auch wenn du die besten Lerntechniken anwendest, wirst du das Gelernte wieder vergessen, wenn du nicht wiederholst. Wenn du allerdings mit den richtigen Techniken lernst und die vorgestellten Repetitions-Rhythmen einhältst, speicherst du dir Wissen in rund 50-70 Prozent der Lern-Zeit nachhaltig im Gedächtnis ab.

Für den Wiederholungs-Rhythmus gilt folgende Faustregel:

Erste Wiederholung nach 30 - 40 Minuten
Zweite Wiederholung nach 24 Stunden
Eine dritte bis zu einer fünften Wiederholung verteilt auf die nächsten drei Tage.
Wenn der Lernstoff nach einem Monat und dann nochmals nach einem halben Jahr durchgegangen wird, ist die Information zu 95 Prozent im Langzeitspeicher verankert.

Jede Lerneinheit kann wie folgt aufgeteilt werden:

3 Minuten Gehirn-Jogging
25 Minuten lernen
5 Minuten wiederholen
5 Minuten PAUSE

Dann geht es wieder von vorne los. Wenn du so lernst, sparst du dir enorm viel Zeit und das zu lernende Wissen wird richtig gut im Langzeitgedächtnis abgespeichert. Beachte auf jeden Fall die PAUSE. Zwinge dich dazu! Auch wenn du am Anfang noch das Gefühl hast, weiterlernen zu können, dein Gehirn braucht eine Auszeit, damit die Informationen sich setzen können.

Konkret für ein Studium empfiehlt es sich, nach 2 Vorlesungen gleich eine Pause einzulegen und das Gelernte zu wiederholen. Auch wenn schon 2 oder 3 Stunden vergangen sind. Strategisch lernen spart Lernzeit.

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