Namen und Gesichter

 

Du brauchst wieder einen mentalen Briefkasten in deinem Kopf, damit du einen Namen zu einem Gesicht blitzschnell abspeichern und wieder abrufen kannst. Bevor sich eine Person vorstellt, suchst du ein charakteristisches Merkmal, welches dir spontan ins Auge fällt, wenn du diese Person betrachtest. Eigenheiten im Gesicht, wie ausgeprägte Falten, eine hohe Stirn, ein markanter Mittelscheitel, lange Kotletten, auffälliger Schmuck oder besondere Kleidung. Das ist extrem einfach, weil du dir ein Bild merkst. Das ist dein mentaler Briefkasten. Jetzt geht es darum, den Namen mit dem ausgewählten Briefkasten zu verknüpfen. Da der Name für sich kein Bild ist, darfst du diesen erst in ein Bild verwandeln. Ein Christian könnte zum Beispiel ein Kreuz symbolisieren. Ein Thomas eine Tomate und eine Anna eine Annanas. Wenn dir z.B. die große Nase einer Person namens Thomas als Briefkasten auffällt, dann drückst du in Gedanken die Tomate auf seiner Nase aus. Als Strategie empfehle ich dir gängige Vor- und Nachnamen einmal auf einer Liste zu notieren und mit Bildern zu versehen. Der Vorteil ist, wenn du einen dieser Namen hörst, brauchst du dir nicht mehr die Mühe machen, ein kreatives Bild dafür zu erstellen. Du hast es sofort griffbereit.

Hier einige Beispiele zur Visualisierung von Vornamen:

Christian = Kreuz

Christina = Kreuz in der Nacht

Christine = Kreuz im Nebel

Christiane = Jesus mit Kreuz schwingt mit einer Liane über den Ölberg

Christoph = Kreuz mit Stoff

Christa = ich drücke Jesus eine Tasse in die Hand

Christel = Jesus telefoniert

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