Gedächtnistraining für Kinder – spielend leicht gemacht

Auch für ein Kind kann Gedächtnistraining eine sehr hilfreiche Maßnahme sein, um seine Merk – und Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Denn spätestens in der Schule unterstützt ein starkes Gedächtnis das Lernen und führt auch zu besseren Ergebnissen. Außerdem hat dies noch einen zusätzlichen Mehrwert für die persönliche Entwicklung des Kindes. Denn wenn ein Kind bemerkt, dass es sich Dinge wie Vokabeln, Formeln und ähnliches gut merken kann, wird dies immer wieder zu einem echten Erfolgserlebnis führen.

Das Kind bemerkt auf diese Weise, dass Lernen Spaß machen kann und entwickelt fast schon „nebenbei“ eine positive Grundeinstellung zum Thema Wissen und Lernen, die sich später auch positiv auf seine Schulnoten niederschlagen wird.

90% der Gehirnentwicklung findet vor dem Kindergartenalter statt

Von der Geburt bis zum Alter von fünf Jahren entwickelt sich das Gehirn eines Kindes mehr als zu jedem anderen Zeitpunkt im Leben. Und die frühe Entwicklung des Gehirns hat einen nachhaltigen Einfluss auf die Fähigkeit eines Kindes zu lernen und in der Schule und im Leben erfolgreich zu sein. Die Qualität der Erfahrungen, die ein Kind in den ersten Lebensjahren macht – ob positiv oder negativ – prägt die Entwicklung seines Gehirns enorm.

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Darum ist Gedächtnistraining für Kinder bereits im frühen Alter wichtig

Kinder nehmen Informationen anders wahr als Jugendliche oder Erwachsene dies tun. Bei der Durchführung einer Aktivität ist es sowohl auf eingehende als auch im Gedächtnis gespeicherte Informationen angewiesen. Ein Kind, das ein gutes Gedächtnis hat, kann beide Arten dieser kognitiven Ressourcen miteinander verbinden. Es ist dann auch in der Lage, mehrstufige Anweisungen umzusetzen oder komplexe Situationen besser zu erfassen.

Bei Kindern, die ein eher schwaches Gedächtnis haben, kommt es hierbei zu einem „Durcheinander“ – sie haben Schwierigkeiten damit, sich den nächsten Schritt zu merken. So ist ein Schüler beispielsweise nicht in der Lage, sich geistig „zurückzubewegen“ und sich daran zu erinnern, welchen Satz der Lehrer aufschreiben wollte, während er gleichzeitig versucht, sich vor Augen zu führen, wie die Wörter in diesem Satz überhaupt zu buchstabieren sind.

Der Teil des Gehirns, der für das sogenannte Arbeitsgedächtnis zuständig ist, ist auch für die Aufrechterhaltung von Fokus und Konzentration verantwortlich. Je früher ein Kind mit effektivem Gedächtnistraining beginnen kann, desto besser: Denn wenn es lernt, sein Gedächtnis in kurzer Zeit zu trainieren, baut es durch immer wieder kehrende Erfolgserlebnisse Selbstbewusstsein auf und wird auch im Unterricht ganz anders agieren.

Kognitives Training – auch beim Lesen Lernen & Co. wichtig!

Das Arbeitsgedächtnis ist für viele der Fähigkeiten verantwortlich, mit denen Kinder beispielsweise auch Lesen lernen. Das auditive Arbeitsgedächtnis hilft den Kindern, die Laute, die Buchstaben bilden, lange genug gedanklich festzuhalten, um neue Wörter auszuloten. Das visuelle Arbeitsgedächtnis hilft den Kindern, sich daran zu erinnern, wie diese Wörter aussehen, so dass sie sie während des gesamten restlichen Satzes erkennen können.

Auch im Mathematikunterricht leistet ein entsprechendes Training gute Dienste: Die Fähigkeit, mathematische Probleme zu lösen, hängt von einer Reihe von Fähigkeiten ab, die wie Bausteine aufeinander aufbauen. Der Block ganz unten – der wichtigste im Stapel – ist die Fähigkeit, Muster zu erkennen und zu reproduzieren. Diese Fähigkeit ist die Grundlage für den nächsten Block: Muster in Zahlen zu sehen, um grundlegende mathematische Aufgaben zu lösen und sich daran zu erinnern.

Was passiert beim Gedächtnistraining für Kinder im frühen Alter?

Wird das Gehirntraining richtig angewendet, hat eine solche Maßnahme viele Vorteile: Die Konzentrationsfähigkeit des Kindes wird gestärkt, und es lernt für das spätere Leben, dass Aufgaben durchaus erfolgreich bewältigt werden können, was eine positive Grundlage für ein starkes Ich-Gefühl darstellt.  Zudem wird das Zusammenspiel der linken und rechten Gehirnhälfte – beispielsweise durch spielerisches Gehirnjogging – schnell optimiert.

Wie bereits erwähnt kann Gehirntraining dazu führen, dass Ihr Kind später besser lesen und rechnen kann, da die Grundlagen für eine schnelle Auffassungsgabe sowie die Fähigkeit, Wissen zu behalten und an passender Stelle anzuwenden, gestärkt werden. Dies bietet eine ideale Basis für Aufgaben in der Schule, die dem Kind so viel leichter fallen werden.

Ab wann beginnt Gedächtnistraining für Kinder?

Ab wann man bei einem Kind mit mit Gedächtnistraining anfangen kann, ist von Fall zu Fall verschieden, da jedes Kind seine ganz eigene Entwicklung hat.  Viele Studien besagen jedoch, dass man bereits ab einem Alter von ungefähr vier Jahren mit spielerischen Übungen beginnen kann, um die Merkfähigkeit von Kindern zu steigern.

Wichtig ist jedoch dabei, das Ganze auf jeden Fall als Spiel und ohne Leistungsdruck zu vermitteln. Sätze wie „Oh, das konntest du dir nicht merken? Jetzt bin ich aber enttäuscht!“ sind pures Gift für das Selbstwertgefühl Ihres Kindes und können seine weitere Lernfähigkeit stark begrenzen. Denn nun hat es Angst, Fehler zu machen, was seine kognitiven Fähigkeiten blockieren kann. Hier sollten Eltern besonders stark auf Ihre Ausdrucksweise achten.

Spielerisches Gedächtnistraining für Kinder

Gerade wenn es um Kinder geht, sollte man darauf setzen, das Gedächtnistraining  spielerisch zu gestalten. Im besten Fall merkt Ihr Kind nicht einmal, dass es gerade sein Gedächtnis trainiert, sondern versteht das Ganze einfach als Spaß. Hier einige Ideen, die Kinder nicht nur unterhaltsam finden, sondern auch ganz „nebenbei“ ein tolles Gedächtnistraining im Alltag darstellen:

  • Reisen spielerisch gestalten: Wenn Sie im Auto unterwegs sind, lesen Sie das Nummernschild des vor Ihnen fahrenden Autos laut vor. Dann bitten Sie das Kind, es rückwärts zu aufzusagen. Wechseln Sie sich ab.
  • Spielen Sie Kartenspiele: Einfache Spiele wie „Uno“ oder „Memory“ helfen dabei, das Arbeitsgedächtnis des Kindes zu verbessern. Es gibt eine große Auswahl an Spielen, und dies mittlerweile auch online. Teenagern  kann sogar Schach „zugemutet“ werden, was die Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeiten fördert.
  • Wortspiele: Bitten Sie das Kind, sich so viele Früchte wie möglich auszudenken und diese zu nennen. Sie können es noch komplizierter machen, indem Sie es bitten, an Früchte zu denken, die nur mit einem bestimmten Buchstaben beginnen.
  • Zahlenreihen: Schreiben Sie Ihrem Kind eine Zahlenreihe auf, und lassen Sie es diese fortsetzen – beispielsweise 1,3,5,7 …
  • Geschichten schreiben: Geben Sie Worte vor, und lassen Sie Ihr Kind mit diesen eine Geschichte erfinden! Kreativität ist ein tolles Werkzeug für den Lernerfolg.

Man kann das Gedächtnistraining auch mit körperlichen Übungen kombinieren. Dies eignet sich besonders gut für jüngere Schüler oder auch Kindergartenkinder: Hierbei sollen beispielsweise der linke Arm und das rechte Knie im Stehen zusammengeführt werden. Dies wird 20 x wiederholt.

Danach werden der rechte Arm und das linke Knie im Stehen zusammengebracht. Schon diese kleine Übung kann – regelmäßig durchgeführt, ein effektives Gedächtnistraining für die Kleinsten sein. Merken lernen muss nicht kompliziert sein!

Markus Hofmann Glossar Gedächtnistraining für Kinder

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