Mit diesen genialen Tricks merkst du dir jedes Passwort

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Mit diesen genialen Tricks merkst du dir jedes Passwort

 

Was haben diese Passwörter gemeinsam: „hallo“, „passwort“, „hallo123“, „schalke04“, „passwort1“, „qwertz“, „arschloch“ oder „schatz“? Die knackt ein Hacker in unter einer Sekunde. Das sind auch die am häufigsten verwendeten Passwörter im deutschen Web.

​Dabei kann das Passwort-Merken – auch bei vermeintlich schwierigen Codes – so leicht sein! Gehörst du auch zu den Menschen, die ihr Passwort nur ungern ändern? Heute am 01.02. ist „Ändere-dein-Passwort-Tag“ Ja, diesen Tag gibt es tatsächlich. Hast du du deins schon geändert? Und vor allem ein SICHERES, kryptisches Passwort mit 8 Stellen inkl. Zahlen und Sonderzeichen – welches du dir auch noch MERKEN kannst – gewählt?

Wenn du zu den Menschen gehörst, die sagen: „Würde ich ja gerne machen, doch kaum hab ich das Passwort geändert, hab ich es auch schon wieder vergessen!“, dann hab ich für dich das perfekte Video für Dein Gedächtnistraining gedreht: Ich zeige dir, wie du dir jedes Passwort merkst, egal, wie kompliziert es ist. Und das Coole ist, jedes Konto bekommt sein EIGENES, SICHERES und vor allem UNVERGESSLICHES Passwort!

>>> Schau dir gleich das obige Video an! <<<

Um dich bei Amazon, eBay, Zalando, Otto oder wo auch immer einzuloggen, benötigst du ein sicheres Passwort. Sichere Passwörter werden immer wichtiger, denn bekanntlich richtet Cyberkriminalität von Jahr zu Jahr immer höhere finanzielle Schäden an. Nun ist klar, dass es jede Menge Tipps rund um angeblich „unknackbare“ Passwörter gibt. Sie sollen aus mindestens acht Zeichen bestehen, sie sollen Groß- und Kleinbuchstaben enthalten, außerdem Ziffern und Sonderzeichen. Persönliche Bezüge sollten bei der Passwortwahl allerdings vermieden werden. Wenn deine Kinder Karl und Karla heißen, sollte „KarlKarla2!“ nicht unbedingt die erste Wahl sein – ganz zu schweigen von der simplen Kombination deines Geburtsdatums mit deinem eigenen Vornamen.

Und genau hier liegt der berühmte Hase im Pfeffer. Einerseits sollst du Personen und Zahlen, die dir nahe stehen, nicht zur Absicherung eines Accounts nutzen, andererseits musst du die Passwörter überall parat haben, sobald sie gebraucht werden. Die Kombinationen bequem im Rechner oder im Smartphone zu speichern ist zwar möglich, doch auch von dieser Ansammlung wird abgeraten. Na klar: Ein geklautes Handy oder Tablet ist für gewiefte Gauner ein gefundenes Fressen und wird akribisch nach möglichen Passwörtern durchsucht.

Fast überflüssig ist es an dieser Stelle zu erwähnen, dass man seine Passwörter auch nicht auf irgendeinem Merkzettel in der Schreibtischschublade notieren sollte. Die optimale Lösung bietet also mal wieder unser gutes altes Gehirn. Speicher deine Passwörter mit einem simplen Trick einfach in deinen grauen Zellen! Du glaubst das funktioniert nicht? Ich werde dir jetzt das Gegenteil beweisen. In zwei leicht nachvollziehbaren Schritten, kannst du Passwörter generieren, auf die kein Hacker der Welt kommen kann.

Lass es mich an einem Beispiel erläutern:

Gesetzt den Fall du möchtest ein neues, absolut sicheres Passwort für deinen eBay-Account festlegen. Dann bitte ich dich nun kurz zu überlegen: Was kommt dir beim Stichwort eBay in den Sinn? Ich muss sofort an den Werbeslogan denken: „3, 2, 1 – meins“. Ausgehend davon leiten mich meine Gedanken quasi automatisch weiter. Ich denke: „Wow – da war aber ein ganz großer Dichter am Werk“. Und dann? Jetzt kommen wir zu dem entscheidenden Move: das Passwort generiere ich aus einem Wissensgebiet, in dem ich mich gut auskennen. Ich ziehe in meinem Kopf jetzt mal die Schublade „Kinofilme“ auf. Über „3, 2, 1 – meins“ komme ich auf „großer Dichter“ und via Hollywood auf den Film „Der Club der toten Dichter“.

Kannst du mir folgen? Gut. Dann greift an dieser Stelle die Akronym-Methode: Von den Wörtern deiner Eselsbrücke („Der Club der toten Dichter“) nimmst du nun jeweils den ersten Buchstaben. In diesem Fall entsteht also: DCdtD. Drei Zeichen solltest du noch dazu nehmen, denn aus acht muss ein Passwort in der Regel bestehen. Mein Sonderzeichen ist das Dollarzeichen, denn in Hollywood wird ordentlich Kasse gemacht.

Eingerahmt wird mein neues Passwort von meinem Jahrgang (`75).

Und damit sieht mein eBay-Passwort nun so aus:
7DCdtD$5

Verstanden? Klasse! Und jetzt bist du dran. Ok. Einen hab ich noch zur Verdeutlichung. Du willst nach diesem Strickmuster ein neues Passwort für deinen Amazon-Account? Kein Problem. Wenn ich an Amazon denke, sehe ich den Amazonas vor mir. Diese Assoziation spült mich wieder zu meiner Schublade mit den Kinofilmen. Gut gefallen hat mir im vergangenen Jahr „Jungle Cruise“ mit Emily Blunt und Dwayne Johnson. Daraus generiere ich mein einzigartiges Passwort. Ich nehme mal die beiden ersten Buchstaben für meine Akronym. Also: JuCr. Dazu kommen wieder die Dollars, die 75 und noch ein Dach. Genau. Ich meine dieses Zeichen: ^. Ich stelle mir vor, dass es das Dach von meiner Hütte im Amazonasdelta ist.

Und damit sieht mein Amazon-Passwort nun so aus:
7JuCr$^5

Alles klar? Ja!
Kann das irgendjemand knacken? Nein!

Markus Hofmann Blog Mit diesen genialen Tricks merkst du dir jedes Passwort

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Kommentare
  • Siegfried
    Antworten

    Ich würde zumindest Globetrottern keine Umlaute in Passwörtern empfehlen. Unter Umständen hat man anderswo nur Zugang mit einer englisch-(oder anders-)sprachigen Tastatur und ist dann gekniffen.

    • Andy
      Antworten

      Das mit den Umlauten dachte ich auch sofort, als ich das – ansonsten sehr gelungene – Video angeschaut habe (Alle Vögel sind schon da…) Wer mal im Ausland an einem PC versucht hat, einen Umlaut zu finden, weiß, wovon wir sprechen…

  • Andy
    Antworten

    Das mit den Umlauten dachte ich auch sofort, als ich das – ansonsten sehr gelungene – Video angeschaut habe (Alle Vögel sind schon da…) Wer mal im Ausland an einem PC versucht hat, einen Umlaut zu finden, weiß, wovon wir sprechen…

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