Wie Kinder lernen: Informationen visuell verarbeiten!

Das bildhafte Denken wird jedem Menschen in die Wiege gelegt. Um wieder Zugang dazu zu finden, wie Kinder lernen und die erworbene, beschränkende Lernstrategie eines Erwachsenen aufbrechen zu können, benötigen Sie lediglich die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, etwas Training und maximal drei Wochen Zeit!

Von Kindern lernen, wie Kinder zu lernen.

Aufgrund noch nicht vorhandener Erfahrungen nehmen kleine Kinder ihre Umwelt im Gegensatz zu Erwachsenen nicht in Kategorien wahr. Stattdessen klassifizieren sie sie über Ähnlichkeiten: Kinder lernen detailgenau! Wenn Kinder sich erinnern, geschieht dies über detailliert im Gedächtnis gespeicherte Bilder, was zuvor eine äußerst aufmerksame Betrachtung voraussetzt. Diese Strategie verschafft Kindern einen eindeutigen Erinnerungsvorteil, welcher sie auch zu den bekanntlich eindeutig besseren Memory-Spielern macht. Auch Sie können zu dieser erfolgreichen Lernstrategie zurückkehren, indem Sie die Dinge intensiv betrachten, anstatt sie aufgrund eines flüchtigen Blickes spontan in Kategorien abzulegen.

 

Wie Kinder lernen 

Wie Kinder lernen und was ihnen dabei hilft


Wie Kinder lernen ist nicht nur interessant, wenn Sie selbst ein Kind haben und dieses fördern möchten. Wenn Sie verstehen, wie Kinder die Welt sehen und Informationen verarbeiten, kann das auch Ihr eigenes Lernen und Ihre Bildung fördern. Nehmen Sie sich daher etwas Zeit und erfahren Sie, wie die Entwicklung des Kindes abläuft, wie dieses Erfahrungen wahrnimmt und verarbeitet und natürlich auch wie Kinder lernen.
Nehmen Kinder Informationen auf oder machen sie Erfahrungen, kommen diese als Reize im Gehirn an. Dabei entstehen Verbindungen zwischen den Neuronen. Solche Vernetzungen im Gehirn bestimmen darüber, wie gut und nachhaltig neue Informationen, Wissen und Fähigkeiten verankert und abgespeichert werden. Wie Kinder lernen hängt also stark davon ab, wie sie ihr Gehirn und ihre Fähigkeiten nutzen. Lernen ist daher immer auch das Ergebnis eines Austauschs zwischen dem Kind selbst und seiner Umwelt.


So unterstützen Eltern ihr Kind beim Lernen


Eltern sollten ihrem Kind unterstützend zur Seite stehen, um dessen Entwicklung zu fördern. Mit diesen Tipps und Informationen gelingt dies noch besser:

  • für ein gutes Lernklima sorgen – mit einem ruhigen, ordentlichen und übersichtlichen Umfeld
  • unnötige Reize vermeiden und so für Konzentration sorgen
  • Lernpausen einlegen
  • am besten nicht auf das Thema Schule fokussieren
  • das Selbstbewusstsein des Kindes fördern


Mit diesen Tipps unterstützen Eltern ihre Kinder dabei, konzentriert zu lernen. Die Schule sollte dabei nicht zum Hauptthema in der Familie werden, da dies neben negativen Assoziationen auch Druck aufbaut. Wichtiger ist es, das Selbstbewusstsein aufzubauen, da dies bei Kindern zu innerer Motivation führt. So lässt sich bei den Kleinsten bereits Wissen gut verinnerlichen. 

Idealerweise eignet sich hierfür die „Einfach-Unvergesslich“ Starter-Box von Markus Hofmann. Mit dem Audiolehrgang inklusive Workbook für zuhause können Eltern mit ihren Kindern auf humorvolle und spielerische Art und Weise Merktechniken erarbeiten. Diese helfen den Kindern sich Wissen nachhaltig abzuspeichern und jederzeit wiederzugeben – auch in Stresssituationen.  
Nicht zuletzt sollten Eltern ihren Kindern ermöglichen, möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen zu machen und ihre Sicht auf die Welt zu vergrößern[MH-u1] . Das kann dabei helfen, ein gutes Netzwerk an Nervenzellen im Gehirn zu entwickeln, was für das spätere Lernen und die Entwicklung besonders wichtig ist.


Emotionen und Lernen


Bildung und Lernen sind für viele Menschen recht sachliche Themen. Doch man sollte verstehen, dass vor allem Emotionen ein wichtiger Faktor sind, wenn es darum geht, wie Kinder lernen.
Liebe und Zuwendung sind immens wichtig, wenn Kindern Wissen vermittelt wird. 
Um Kindern den Spaß am Lernen zu vermitteln, kann es gut helfen, dies auf spielerische Weise zu tun. Die Lernqualität muss keinesfalls darunter leiden: Vor allem in den ersten Jahren, wenn die Kinder den Kindergarten besuchen, stehen Lernspiele im Vordergrund. Und das aus gutem Grund: Positive Emotionen fördern die Bildung, sie motivieren die Kinder und führen zu Erfolgen. 
Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit führt dazu, dass die Kleinsten selbstbewusst und neugierig die Welt erkunden. Für sie ist Spielzeit auch gleichzeitig Lernzeit – das darf nicht unterschätzt werden.

 

Freiheit unterstützt die gesunde Entwicklung des Kindes


Damit Kinder aus Erfahrungen beim Spiel auch tatsächlich etwas lernen, muss ihnen dabei Freiheit gewährt werden. Sie sollen eigene Theorien aufstellen, sie ausprobieren, verwerfen oder bestätigt sehen. Ihr Gehirn soll zum Denken und Analysieren angeregt werden. Ein einfaches Beispiel aus der Praxis:

Ein Kind spielt mit Bauklötzen. Sie geben ihm eine Anleitung, was es damit machen kann. Auf diese Weise führt das Kind nur eine Anweisung aus, anstatt selbst zu denken.
Stellen Sie stattdessen bloß das Material zum Lernen bereit. Das Kind wird selbst herausfinden, was es mit den Bausteinen erreicht.

Die Fantasie wird angeregt, viele Neuronen im Gehirn aktiviert.
Das Kind erhält zusätzlich einen Selbstbewusstseins-Schub für seine eigenständige Leistung.
So sieht effektives, kognitives Lernen aus.

Wichtig ist auch besonders in den ersten Jahren, dass Kinder viel Lob erfahren. Ihre Fortschritte müssen gewürdigt werden. So erkennen sie den Wert des Erlernten gut und sind bestrebt, weitere Entdeckungen und Erfahrungen zu machen. Mit positiver Verstärkung werden sie mit der Lernbereitschaft ausgestattet, die sie in ihrem späteren Leben noch so oft benötigen werden. 

 

Ab wann beginnt der Lernprozess von Kindern?


Entwicklungspsychologen sind sich einig: Der Lernprozess beginnt schon nach der Geburt – spätestens. Doch wie Kinder lernen, sieht selbstverständlich in dieser jungen Phase noch anders aus als beim älteren Kind oder gar beim Erwachsenen.
Babys können jedoch schon einige wichtige Dinge aus ihrer Umwelt lernen, zum Beispiel:

erkennen, welche Menschen ihnen nahe stehen (Bezugspersonen)
unterscheiden zwischen vertrauten und unvertrauten Stimmen

Kleinkinder lernen zu sprechen, selbstständig zu essen oder einfache Werkzeuge zu benutzen. In dieser Phase lernen sie sehr schnell und gut. Wie Kinder lernen, also deren Fortschritte und Lernprozesse, ist für Eltern und Außenstehende gut zu beobachten. Kindern fällt es sichtlich leicht, Theorien über ihre Welt aufzustellen und diese anhand von Erfahrungen zu bestätigen oder zu widerlegen. So festigen sie nach und nach ihr Wissen. Wie Kinder also lernen? Gewissermaßen situativ und ganz beiläufig – noch bevor sie die Schule besuchen und mit dem aktiven, bewussten Lernen beginnen.


Wie lernen Kinder im frühen Alter?


Besonders Kinder in jungen Jahren lernen eher durch Erfahrungen und durch Spielen. 
Sie treten mit der Welt um sie herum in Kontakt, sammeln dabei Erfahrungen, stellen Fragen und testen ihre Theorien. Die Ergebnisse werden im Gehirn über Jahre hinweg in Form von Neuronen-Verbindungen abgespeichert. Auf diese können Kinder dann lebenslang zurückgreifen. 

Eltern müssen verstehen, dass das Gehirn von Kindern insbesondere in den Bereichen trainiert wird, in denen es stark gefordert wird. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern vielseitige Anregungen geben und auf wiederkehrende Übungen achten. Diese helfen bei der Stärkung der Nervenverbindungen. 


Wie entwickelt sich das Lernen?


Bereits kurz nach der Geburt reagieren Babys neugierig auf ihre Umwelt. In dieser Zeit lernen sie, Bewegungen zu koordinieren und ihre Sinne zu benutzen. Sie nehmen die Menschen um sie herum wahr und können schon bald zwischen Stimmen von fremden und vertrauten Personen gut differenzieren. Im ersten Jahr machen Babys wichtige Fortschritte und erkunden ihre Umwelt spielerisch.

Im zweiten Lebensjahr entwickelt sich die räumliche Vorstellung. Kinder machen sich ein genaues Bild von ihrer Umwelt und achten dabei besonders auf verschiedene Formen. Würfel, Eimer, Becher -- alles, was sich anfassen und ineinander stecken lässt, ist jetzt besonders interessant. 
In dieser Phase ist es wichtig, dem Kind viele verschiedene Gegenstände zum Experimentieren anzubieten. Das räumliche Denken wird auf diese Weise am besten geschult.
Gleichzeitig ist diese Phase dadurch geprägt, dass das Kind alles selbst machen möchte. Zu diesem Zeitpunkt ist es gut, ihm viele Freiheiten zu gewähren, auch wenn hierdurch oft Geduld gefragt ist. Ob Bürsten, Besteck benutzen oder Knöpfe drücken – jetzt ist alles erlaubt, solange es nicht gefährlich ist. 

Etwa zwischen eineinhalb und zwei Jahren lernen Kinder, Dinge zu unterscheiden. Sie erkennen wichtige Eigenschaften und sortieren gerne danach: zum Beispiel nach Farben, Formen oder Größen. Im Spiel lernen Kinder zudem, eine Vorstellung von wichtigen Gegenständen und Handlungen zu entwickeln. Sie haben ein passendes Bild dazu im Kopf und können Eigenschaften von einem Gegenstand auf einen anderen übertragen. Am besten wird dies mit Kuscheltieren und Puppen trainiert. Mit ihnen lassen sich Alltagsszenen gut nachspielen. 
Diese Jahre sind auch eine wichtige Zeit, weil langsam eine Verbindung zwischen Handeln und Ergebnis hergestellt wird. Jedoch können Denken und Handeln noch verwechselt werden. Mit den Jahren verstehen Kinder aber nach und nach den Unterschied.

Im dritten Lebensjahr stellen Kinder sich selbst in das Zentrum ihrer Aufmerksamkeit. Sie verstehen, dass ihr Handeln Konsequenzen hat. Sie können sich noch nicht in andere Menschen hineinversetzen, doch durch die langsam wachsenden sprachlichen Fähigkeiten beziehen sie Symbole und Zeichen in ihr Denken mit ein. Sie stellen viele Fragen und begegnen ihrer Umwelt mit großer Neugier. Es ist wichtig, diesen Wissensdurst zu stillen und möglichst alle auftauchenden Fragen zu beantworten.

Das Gedächtnis und Mengen- und Zeitbegriffe entwickeln sich besonders stark ab dem vierten Lebensjahr. Puzzles und Memorys unterstützen diesen Prozess am besten. Jetzt ist es an der Zeit, gemeinsam Lieder und Gedichte einzuüben, um das Gedächtnis zu fördern. So wird ein guter Grundstein für die spätere Bildung gelegt. Auch in diesen Jahren stellen Kinder viele Fragen, wollen sich ein eigenes Bild von der Welt machen und am besten alles selbst ausprobieren. 

 

Wie Kinder lernen in der Schule: besondere Herausforderungen


Ab dem Alter von fünf Jahren sind die meisten Kinder bereit, die Schule zu besuchen. Einige Fragen sind gut dazu geeignet, zu entscheiden, ob Kinder schon bereit für die Schule sind.
Wichtige Anzeichen für diese Bereitschaft sind zum Beispiel:

  • Lösungen zu einer Aufgabe können durchdacht werden
  • das Bedürfnis, etwas zu lernen, ist erkennbar
  • ein gutes Zeitgefühl ist vorhanden
  • einfaches Zählen ist möglich
  • das Bestreben, einzelne Buchstaben zu schreiben, ist ersichtlich, zum Beispiel die des eigenen Namens
  • Ansätze des logischen Denkens sind vorhanden


In der Schulzeit ergeben sich viele Veränderungen, an die Kinder sich erst gewöhnen müssen. Dadurch entsteht ein gewisser Spagat zwischen

  • dem situativen, primär selbstbestimmten Lernen im Alltag,
  • dem planvollen, stark vorgegebenen Lernen in der Schule
  • und dem Lernen aus eigenem Antrieb, zum Beispiel beim Training einzelner Fähigkeiten und Interessen (Hobbys).

 

Hier muss man wissen, dass diese Veränderungen zu Beginn der Schulzeit eine große Herausforderung sind. Wie Kinder lernen, hängt jetzt von verschiedensten Faktoren und Menschen ab. Doch die Eingewöhnung ist nur eine Frage der Zeit.
Das Können und Wissen des Kindes steigt immer weiter und sein Bild von der Welt verfestigt sich – dabei sollte kein Druck aufgebaut werden. Eine entspannte und positive Atmosphäre im familiären Umfeld ist jetzt für die Entwicklung wichtig. So fühlen Kinder sich geborgen und sind bereit, mit der Zeit den Veränderungen in ihrem Leben mit Zuversicht und Neugierde gegenüberzutreten. 
Wie Kinder lernen wird also immer auch durch ihr direktes familiäres Umfeld bestimmt. 



Was ist das Besondere bei der Entwicklung vom Lernen?


Das Besondere daran, wie Kinder lernen: Sie nehmen sämtliche Informationen um sie herum auf, verarbeiten diese und ordnen sie in ihr kognitives System ein. Auf diese Weise schafft ein Kind in seinem Kopf ein individuelles Bild von der Welt. Eltern sollten daher verstehen, dass das Lernen des Kindes ein sehr individueller Prozess ist. Sie müssen auf diesen eingehen und ihn fördern.
Was Eltern ebenfalls verstehen müssen: Lernen des Kindes ist auch ein aktiver Prozess. Dazu gehört beispielsweise:

  • aktives Handeln und Ausprobieren
  • das aufmerksame Zuhören
  • das Stellen von sinnvollen Fragen
  • das Zuschauen
  • und das Treffen von Schlussfolgerungen


Besuchen Kinder die Schule, ist es wichtig, die anfängliche Motivation aufrecht zu erhalten. Es macht keinen Sinn, Kindern Wissen und Informationen einzutrichtern. Sie müssen dazu motiviert werden, die Welt zu entdecken. Das geschieht, wenn ihr Selbstbewusstsein gefördert wird. Es kann aber auch helfen, Kindern verschiedene Dinge zum Ausprobieren anzubieten. So machen sie eigene Erfahrungen, denken nach, ihre Neugierde und ihr Interesse werden geweckt. 


Lerntechniken für mehr Spaß am Lernen


Auch das Erlernen einer spannenden Lerntechnik, die Spaß macht und nach kurzer Zeit zu sichtbaren Erfolgen führt, kann bei der Motivation helfen. Auf diese Weise entsteht die so wichtige intrinsische Motivation, die von innen heraus kommt. Sie ist viel wichtiger und zielführender als die extrinsische Motivation. Manche Menschen denken zum Beispiel, dass Drohungen oder Ängste als vermeintliche Motivation zum Lernen für die Schule helfen. Diese negativen, extrinsischen Motivatoren bringen jedoch nichts und führen im schlimmsten Fall zum Gegenteil: Angst vor der Schule und negative Assoziationen damit.

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Jetzt (um)denken!
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