Gedächtnistraining

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Gedächtnistraining: Merken statt Knoten im Taschentuch!

Nicht „Da rein, da raus“, sondern „Das merk ich mir!“
Ein starkes Gedächtnis kommt überall gut an, im Beruf und im Privatleben. Sie nennen Menschen und Dinge, die Ihnen wichtig sind, beim richtigen Namen, können sich Termine und Fakten leicht merken und sind geistig aktiver und flexibler. Hier erfahren Sie, mit welchen Techniken Sie vom Freizeitdenker in die Gedächtnis-Profiliga aufsteigen!
Erfolgreiches Gedächtnistraining hat System und Methode.

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Meine Merktechniken

Hier erfahren Sie die Techniken der Gedächtnis-Weltmeister und wie Sie sich ALLES besser merken können! Sei es Namen und Gesichter, Zahlen, Daten, Fakten oder Fach- und Allgemeinwissen.

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Sind Sie vielleicht neugierig, wie Sie ihr Gehirn am besten trainieren können? Gedächtnistraining ist die Antwort! Jedoch muss sich Ihr Gehirn vorher erstmal warmlaufen. Kein Sportler schafft es, aus dem Stand heraus Höchstleistungen zu erbringen, kaum dass er in den Sportdress geschlüpft ist; das würde nur Sehnenzerrungen, Muskelrisse und schwere Verletzungen nach sich ziehen. Deshalb beginnt jedes Training mit Aufwärm- und Dehnübungen. Das funktioniert auch beim »Gehirnmuskel«. Weswegen auch jedes Gedächtnistraining so beginnen sollte. Natürlich ist das Gehirn kein Muskel im eigentlichen Sinne, aber es funktioniert ähnlich.

Aufwärm- und Dehnübungen heißen beim Gedächtnistraining »Mentales Aktivierungstraining« (MAT) und »Gehirnjogging«. Sie sind kostenlose Übungen, welche einen Teil des ganzheitlichen Gedächtnistrainings darstellen (bei diesem werden alle Sinne beansprucht). Die brauchen wir, weil unser Gehirn nach Möglichkeit im Energiesparmodus arbeitet; es benötigt ja, wie Sie gelesen haben, ohnehin sehr viel Energie in Form von Glukose (Zucker), und die soll so sparsam und zielgerichtet wie möglich eingesetzt werden. Um unser Gehirn aus dem »Stand-by-Modus« herauszuholen und »hochzufahren«, eignen sich Übungen, die es Ihnen ermöglichen, für die nächsten Stunden auf einem hohen Konzentrationsniveau zu bleiben. Durch das MAT wird die Gehirndurchblutung aktiviert, die Reizübermittlung in den Synapsen erhöht und vor allem die Dendritenbildung angeregt, was zu einer größeren Vernetzung unter den Nervenzellen führt. Laut Studien helfen diese Übunge auch älteren Menschen im hohen Lebensalter noch geistig fit zu bleiben. Tägliches Gedächtnistraining mit wechselnden Übungen kann jedoch nicht nur Senioren helfen sich mental fit zu halten und die Leistungsfähigkeit im Alltag aufrecht zu erhalten.

 

Inspirierende Beispiele für außerordentliche Gedächtnisleistungen:

Heute nennt man Menschen, die derart große Mengen an Wissen speichern können »Savants« oder Wissende. Sie können z. B. komplexeste mathematische Aufgaben auf mehrere hundert Stellen hinter dem Komma im Kopf lösen – ohne jegliche Hilfsmittel oder Training wie Taschenrechner oder Computer. Manche haben ein phänomenales fotografisches Gedächtnis, wie z. B. Steven Wiltshire, den man »the human camera« nennt. Er ist unter anderem in der Lage, nach einem einmaligen (!) Rundflug über eine Großstadt wie Rom sämtliche Details dessen, was er lediglich in Bruchteilen von Sekunden gesehen hat, im Kopf abzuspeichern. Wie eine lebende Kamera kann er aus dem Gedächtnis nicht nur jedes Haus, das er gesehen hat, sondern auch noch jedes Fenster in jedem Haus erinnern und maßstabsgetreu sowie perspektivisch korrekt auf metergroßen Leinwänden aufzeichnen.

Kim Peek, der wahre »Rain Man«, der von Dustin Hoffman in dem bekannten Film schauspielerisch überzeugend dargestellt wurde, hat sich seinen Spitznamen »Kimputer« redlich verdient. Kim merkt sich alles – und zwar so exakt und ungefiltert wie ein Computer. Er kennt die Kalenderdaten der letzten 2000 Jahre, alle Vorwahlen und Highways der USA, unzählige Daten der Weltgeschichte, eine Fülle von vielbändigen Enzyklopädien und jede Melodie, die er einmal gehört hat. Aber Kim kann sich kein Spiegelei braten und sich nicht alleine anziehen. Er wird nie einen Führerschein oder eine Freundin haben, denn das wäre zu viel für sein Gehirn.

Als seine Eltern ihn im Alter von neun Monaten zur Untersuchung zu einem Kinderarzt brachten, sagte man ihnen, ihr Sohn sei geistig schwer behindert. Er würde niemals lernen oder laufen können und sie sollten ihn in ein Heim geben, was sie gottlob nicht taten. In Salt Lake City lebt Kim mit über 50 Jahren noch immer bei seinem Vater Fran, der ihn Tag für Tag anzieht, ihm die Zähne putzt und ihn in die Stadtbibliothek begleitet, wo er seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen, nachgeht. Schon mit 16 Monaten hatte Kim angefangen zu lesen. Mit vier Jahren konnte er die ersten acht Lexika-Bände auswendig – Wort für Wort!

Um eine Buchseite zu »lesen« und für immer in seinem Gedächtnis abzuspeichern, benötigt Kim nicht mehr als drei bis vier Sekunden. Jedes Buch »liest« er nur ein einziges Mal; er wendet keine Gedächtnistechniken an und lernt auch nicht vorsätzlich auswendig. Trotzdem hat er von den 12 000 Büchern, die er auf seiner Festplatte im Gehirn gespeichert hat, nicht ein einziges Wort vergessen.

Mit 33 Jahren lief Kim dem Drehbuchautor Barry Morrow über den Weg, der ihn zu seinem Film »Rain Man« inspirierte. Als der Film zum Erfolg wurde, flog Kim mit seinem Vater Fran nach Hollywood, wo Dustin Hoffman der Oscar überreicht wurde. Hoffman widmete Kim seinen Oscar mit den Worten: »Ich mag der Star sein, aber du bist der Himmel.« Mit Bekanntwerden des Films hat sich Kim vom menschenscheuen Gedächtniswunder zum Entertainer entwickelt. Heute beantwortet er auf Vorträgen, Schulbesuchen und Forschungsseminaren Tausende von Fragen der Zuhörer.

Leider haben extreme Gedächtnisleistungen nicht nur Vorteile. Ähnlich wie Kim Peek und Veniaminoff sind viele der Savants psychisch nicht gesund. Rund 50 Prozent von ihnen sind Autisten, deren soziales Verhalten im Verhältnis zu »durchschnittlichen« Menschen unterentwickelt ist. Etliche von ihnen sind nur mit Hilfe von Angehörigen in der Lage, ein halbwegs normales Leben zu führen, weil ihr Sozialkontakt so stark eingeschränkt ist, dass sie keine Schule besuchen, keine Familie gründen und keinen Beruf ausüben können.

Und wenn wir uns wieder einmal über unser eigenes angeblich so »schlechtes Gedächtnis« beklagen, dann sollten wir uns erinnern: Manchmal kann es auch eine Gnade sein, etwas vergessen zu dürfen, nicht jede unwichtige Kleinigkeit noch Jahrzehnte später abrufen zu müssen, sondern sich auf die wichtigen Inhalte des Lebens konzentrieren zu können, um dafür in allen übrigen Bereichen lebenstüchtig zu sein. Menschen wie Kim faszinieren uns trotzdem, da sie ohne spezielles kognitives Training zu extremer geistiger Leistungsfähigkeit und zu enormen kognitiven Fähigkeiten imstande sind. Eine bessere Merkfähigkeit kann man mit speziellen Übungen des Gedächtnistrainings ebenfalls erreichen, jedoch sollte man sich bewusst werden, das derartige Fähigkeiten niemals erworben werden können.

 

Allgemein geht natürlich ein gutes Gedächtnis und eine gute Merkfähigkeit häufig mit hoher Intelligenz einher. Alessandro Volta – der Erfinder der Batterie und der Entdecker der elektrischen Spannung, bekanntlich als »Volt« bezeichnet – lernte den Inhalt einer 20-bändigen Enzyklopädie auswendig und konnte noch 50 Jahre später ganze Seiten daraus auswendig hersagen. Thomas Macaulay, ein bekannter britischer Historiker und Politiker des 19. Jahrhunderts, kannte genau den Platz jedes einzelnen Buches in seiner Bibliothek; wenn man ihm eine Seite nannte, konnte er in vielen Fällen den Text der Seite aus dem Gedächtnis zitieren. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Veniaminoff und Kim Peek sowie den Herren Volta und Macaulay: Letztere waren in der Lage, Beziehungen zwischen den Dingen herzustellen – etwas, das wesentlich Intelligenz ausmacht und neben logischen Denken ein wichtiger Gradmesser für die geistige Fähigkeiten ist.

Ein anderes Beispiel: Der Patient Henry M. verlor im Zuge einer Hirnoperation in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts sein Langzeitgedächtnis. Um eine simple dreistellige Zahl wie 584 auch nur 15 Minuten zu behalten, musste er eine ungeheure »Gehirnakrobatik« betreiben, um sich fortlaufend diese Zahl vor Augen zu halten. Seine Welt war auf wenige Minuten begrenzt: Seine Ärztin, die ihn 20 Jahre lang betreute, lernte er in jedem Gespräch neu kennen; dasselbe galt für alle Personen, die er nach seiner Operation kennen- lernte. Vom Tode seines Lieblingsonkels, der kurz nach seiner Operation verstarb, war er jahrelang immer wieder von neuem gleichermaßen erschüttert. An Ereignisse jedoch, die vor seiner Operation geschehen waren, erinnerte er sich mühelos; sein sogenanntes »Altgedächtnis« war also intakt. Neue Bewegungsabfolgen konnte er mühelos erlernen; sein Problem war jedoch, dass er sich nicht daran erinnerte, sie aktiv im Training erlernt zu haben. Henrys Erlebnishorizont war auf die Zeit vor der Operation und wenige Minuten, das Jetzt, beschränkt. Dieser Umstand konnte auch nicht durch gezieltes Gedächtnistraining behoben werden. Genau diese Problematiken und Anomalien jedoch machten ihn zu einem interessanten Objekt zahlreicher Studien, welche die Gedächtnisforschung und damit auch Methoden zum Gedächtnistraining massiv vorangebracht haben.