Noten und Musikstücke

 

Noten kannst du dir tatsächlich mit den MNEMO-Techniken abspeichern. Die einzige Herausforderung beim Spielen von Musikstücken ist, dass du die Noten extrem schnell decodieren musst. Das Decodieren der Bilder mit Hilfe der von mir gezeigten mentalen Briefkästen geht zwar relativ schnell, leider jedoch nicht so schnell, dass du das Stück fließend spielen kannst. Beim Musikspielen verhält es sich wie beim Autofahren, man kann alles theoretisch lernen. Um es aber praktisch in die Tat umzusetzen, bedarf es der klassischen Übung und Wiederholung. Dabei wird das Kleinhirn gefordert, wo Bewegungsabläufe abgespeichert werden, die zur Routine führen. Das funktioniert wie z.B. das Autofahren, Gehen, Klavierspielen, etc.

Beim Klavierspielen ist auch das Umblättern der Partitur manchmal ein Problem, da man nicht weiß, was auf der nächsten Seite gespielt wird. Lass dir zu den Notenabfolgen ein Bild einfallen (wie z.B. eine Leiter, ein Vogel, eine Spinne, ein Teich etc). Der Teich könnte z.B. für eine Ganze Note ("o") stehen, die aussieht wie ein See oder ein Teich. Dieses Wort schreibst du auf das Ende einer Seite. Anhand dieses Wortes kannst schon vor dem Umblättern sehen, welche Notenabfolge danach kommt.

Wenn du nun ein Musikstück hast, welches du lernen möchtest, hilft also allen voran die Übung und Wiederholung. Wenn du Passagen hast, welche du immer wieder vergisst oder falsch machst, dann kannst du ebenfalls auf die emotionalen Bilder und Briefkästen zurückgreifen. Verwandle z.B. eine ganze Note in ein Ei oder einen See (s.o.). Ein Pausenzeichen könnte eine Wurzel darstellen. Eine Viertelnote einen Kochlöffel. Ein C-Mol -Akkord ein Zitronen-Molekühl sein, ein G-Dur-Akkord eine Giraffe, die Durst hat, etc.

Angenommen du hast eine G-Dur-C-Mol Abfolge, dann darfst du dir eine Geschichte einfallen lassen, die wie folgt lauten könnte: eine durstige Giraffe verschluckt ein Zitronen Molekühl um ihren Durst zu löschen.

 

 

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