Memorieren - so funktioniert's richtig

              

Memorieren, was war das noch? Schon als kleines Kind kommt man unbewusst mit dem Begriff in Kontakt. Beim Kinderspiel Memory geht es darum, Bilderpaare aufzudecken und möglichst viele zu sammeln, um den Sieg davon zu tragen. Dabei haben Kinder oftmals die Nase vorn. Kinder sind in der Regel findiger als ihre armen Eltern. Das ist kein Wunder. Ihr ikonisches Gedächtnis ist um ein Vielfaches größer als das der Erwachsenen. Mit zunehmender Zeit tritt es hinter anderen Gedächtnisleistungen zurück und schrumpft auf ein Normalniveau. Die Gesamtheit der Gedächtnisleistungen wird auch Erinnern genannt. Doch was ist das eigentlich? Und was macht es so besonders?

 

Was versteht man unter Memorieren?

 

Das Erinnern


Als Erinnerungen werden im Gehirn eingespeicherte Informationseinheiten bezeichnet, die von einem einzelnen Menschen in bestimmten Situationen abgerufen werden können. Diese Informationen haben einen langen Weg hinter sich, bis sie endlich gefestigt im Gehirn verankert sind. Sie beginnen als sensorischer Reiz, z.B. als Bild einer Szene oder als Abfolge von Wörtern, und werden zunächst im Kurzzeitgedächtnis zwischengespeichert. Wenn die Informationen wiederholt werden, gelangen sie mit der Zeit ins Langzeitgedächtnis (Link zu Langzeitgedächtnis setzen), wo sie langfristig eingelagert werden, im besten Fall das gesamte Leben lang. Hier stehen sie für weitere Denk- oder Kommunikationsprozesse zur Verfügung.

 

Wie wurde in früheren Zeiten memoriert?



Im Laufe der Geschichte hat es verschiedene Methoden des Erinnerns gegeben. Bevor Schriftzeichen die Fixierung von Informationen auf Schriftträgern ermöglichten, musste jede Information mündlich weitergegeben und eingespeichert werden. In dieser Zeit wurde wesentlich mehr auswendig gelernt als heute. Vor allem nach der Erfindung des Buchdrucks wurde es dann möglich, Informationen für eine breite Masse schriftlich festzuhalten und zum Beispiel in Buchform zugänglich zu machen. Nun konnte auch das Einspeichern von Informationen variiert werden. Menschen mussten nicht immer alles lernen und konnten bei Bedarf wichtige Informationen nachschlagen unwichtige außen vor lassen und somit präzise auswählen, was sie lernen wollten. Heutzutage können wir von einer Vielzahl von verschiedenen Erinnerungstechniken profitieren.

 

Auswendig lernen


Eine der bekanntesten Methoden für das Einspeichern von Lerninhalten kennen wir aus der Schule. Informationseinheiten wie Vokabeln oder ganze Texte müssen so lange wiederholt werden, bis man sie auswendig kennt. Das bedeutet, dass die Lerneinheit fehlerfrei genauso wiedergegeben werden kann, wie man sie gelernt hat. Dies hilft dabei, die Informationen vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis zu transferieren und sie sozusagen für den späteren Gebrauch einzulagern. Ein Nachteil der Auswendiglernmethode ist die vergleichsweise hohe Monotonie, die sich sowohl auf die Motivation als auch auf die Konzentration negativ auswirken kann.

 

Der Experte in Sachen Merktechniken


Neben der Auswendiglernmethode  gibt es noch viele andere spannende Methoden, die ein besseres Merken und Einprägen ermöglichen. Markus Hofmann ist auf diesem Feld ein Fachmann. Er hat sich in seiner Studienzeit autodidaktisch mit den verschiedensten Lernmethoden auseinandergesetzt und sich tiefgehende Kenntnisse angeeignet. Jetzt teilt er diese Erkenntnisse mit Wissbegierigen auf Seminaren und Betriebsveranstaltungen. Viele seiner Methoden zielen darauf ab, die Grundlage für ein besseres Gedächtnis zu legen und diesem eine erhöhte Kapazität zu verleihen. Mit Hilfe von Rätseln, Übungen und einfachen Merktechniken kann die Merkfähigkeit des Gedächtnisses weit über das normale Niveau hinaus angehoben werden. Der Vorteil: Nicht nur das Auswendiglernen geht dann schneller und effektiver von der Hand, auch Denkprozesse werden beschleunigt.

Was macht das Memorieren besonders?

 

Erinnerungen machen den Menschen zum Menschen


Das Gedächtnis ist die Grundvoraussetzung für unsere alltägliche Kommunikation. Es ist an allen Gedankenprozessen beteiligt, da ja ständig auf vorher abgespeicherte Informationen zurückgegriffen werden muss. Auf diese Weise ist es nicht nur für den akademischen Gebrauch oder knifflige Aufgaben notwendig, sondern für jeden Bereich des alltäglichen Lebens. Sprache funktioniert nur, weil wir Worte und Satzstrukturen einspeichern und miteinander verbinden können. Gäbe es das Gedächtnis nicht, würden wir große Probleme damit haben, uns einander mitzuteilen.

 

Die Erinnerung: ein kostbares Gut


Leider sind wir in unserem Leben manchmal auch gezwungen, die Wichtigkeit des Erinnerungsvermögens auf eine andere Weise zu erfahren. Im Alter schwächen verschiedene Krankheiten das Erinnerungsvermögen vieler Menschen und tragen dazu bei, dass diese sich bei der Orientierung im Alltag schwer tun. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Medizin bei diesem Thema weiter voranschreitet und Lösungen findet. Im Umkehrschluss aber bedeutet dies, dass das Erinnern ein großes Geschenk ist, das es zu nutzen gilt. Das Erinnerungsvermögen stärken, heißt auch, das Nötigste zu tun, um Schäden an der Memorierfunktion des Gehirns langfristig zu vermeiden oder aufzuschieben. Wer sein Gehirn immer wieder vor neue Herausforderungen stellt und regelmäßig trainiert, erhöht die Chance, dass es bis ins hohe Alter fit und leistungsfähig bleibt.

 

Ohne Erinnerung undenkbar: Kulturleistungen



Bücher und Erfindungen. Sie bringen die Menschheit weiter und vervollkommnen das Wissen. Doch ohne die Fähigkeit, bereits entdeckte Informationen zu verarbeiten und zu speichern, wären wir nicht in der Lage, neue Ideen zu entwickeln. Jede Kulturleistung beginnt als Rückgriff auf die Errungenschaften der Vergangenheit. Diese wiederum fußen auf Informationen, die wir irgendwann erschlossen haben. Aus diesem Grund sind Erinnerungen ein unverzichtbares Fundament für jede kulturelle Leistung.

 

 

Mit besserem Memorieren zum Gedächtnismeister!

Ein schlechtes Gedächtnis ist nichts Angeborenes. Häufig liegt es daran, dass wir unser Gehirn nicht richtig herausfordern und so verlernen, Informationen zu behalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Dinge wieder besser memorieren und sich auch nach längerer Zeit noch an sie erinnern.

Ein besseres Memorieren kann man ganz leicht lernen.

An welche Einzelheiten aus Ihrer Kindheit können Sie sich erinnern? Bedenkt man, wie viel der Mensch erlebt, so bleibt erstaunlich wenig davon im Gedächtnis hängen. Dabei muss das nicht sein! Denn mit einfachen Techniken lernen Sie, Dinge besser zu memorieren. Vergessen Sie nie wieder Daten, Fakten, Namen oder besondere Erlebnisse! Dafür müssen Sie nicht einmal viel tun. Absolvieren Sie einfach die Übungen, die wir für Sie zusammenstellen. Die können Sie auch ganz bequem nebenbei im Büro durchführen. So kommen Sie spielend zu einem besseren Gedächtnis.

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