Gehirnjogging: 10 Gedächtnisübungen, die Ihr Gehirn fit machen!

Vergessen Sie hin und wieder etwas und bringen sich dadurch unnötig in Stress? Und wäre es nicht schön, solche Situationen in Zukunft zu vermeiden? Wie das geht, möchte ich Ihnen in diesem Beitrag zeigen. Doch genauso wie unser Körper muss auch unser Geist gefordert werden, um leistungsfähig zu bleiben und die Konzentration durch Training zu verbessern.

Denksport Gedächtnisübung Gehirnjogging und Gehirnjogging-Spiele

 

Fitness fürs Köpfchen

Um den Körper fit zu halten, betreiben viele Menschen regelmäßig Sport. Doch genauso wie unser Körper muss auch unser Geist gefordert werden, um leistungsfähig zu bleiben. Genau wie im Sport spielen verschiedene Übungen im Training für das Gehirnjogging eine wichtige Rolle.

Zwar kennt fast jeder den Begriff Gehirnjogging, doch kaum einer wendet es tatsächlich an. Dabei ist es ein hervorragendes Training für unser Gedächtnis und macht zudem auch noch richtig Spaß! Dazu gehören auch Spiele wie Sudoku, Memory oder Buchstabensalat, was Ihnen bestimmt bekannt ist. 

Lassen Sie es mich beweisen und testen Sie es gleich aus! Ich stelle Ihnen hier zehn Gedächtnisübungen vor, mit denen Sie Ihr Gehirnjogging Training betreiben können. Sie fordern unterschiedliche Bereiche Ihres Gehirns ( im englischen: brain jogging oder brain training ) , sodass Ihr Gedächtnistraining möglichst vielseitig wird. Außerdem helfen die verschiedenen Übungen, Ihre Konzentration zu steigern und geistig fit zu bleiben. Außerdem soll es auch Demenz vorbeugen und Kinder spielend geistig fit machen und halten. Sehen Sie es als ein Spiel an und testen Sie sich direkt selbst.

Seien Sie nicht enttäuscht, Wenn Sie die eine oder andere Aufgabe nicht alleine lösen können, - kein Problem - denn jeder Mensch hat andere Stärken und Schwächen. In den folgenden interaktiven Spielen und Übungen geht es ums Merken oder um einfache Denkspiele, zum Beispiel mit Zahlen, also sollte für jeden eine passende Übung dabei sein. Und die gute Nachricht ist: Allein dadurch, dass Sie sich mit den Gehirntraining Aufgaben auseinandersetzen, bringen Sie ihre grauen Zellen auf Trab. Es kommt also gar nicht auf die richtige Lösung an :). Und das Beste: Durch regelmäßiges Gehirnjogging kann jeder seine Leistungen, Wahrnehmung und sein logisches Denkvermögen verbessern. Gerne können Sie auch diese Gehirntraining Übungen und Spiele wiederholen, um Ihr Gedächtnis und Ihre Konzentration zu verbessern. Also los! Auf geht’s, in die erste Runde!

 

1. Gehirnjogging-Runde: Herr der Ringe

In der Abbildung sehen Sie sechs Ringe, die miteinander verbunden sind. Das Gewirr aus Ringen sieht zwar verschlungen aus, aber Sie müssen nur einen einzigen der Ringe durchschneiden, damit die anderen Ringe eine fortlaufende Kette bilden. Finden Sie heraus, welcher Ring das ist?

 

 

2. Gehirnjogging-Runde: Auf gute Nachbarschaft

In dieser Aufgabe geht es darum, vier Männern den Weg zu Ihrem Arbeitsplatz zu zeigen. Zeichnen Sie diese Wege ein, indem Sie jeweils die Gebäude mit gleichen Buchstaben miteinander verbinden. Schwierig ist allerdings, dass sich die vier Männer nicht ausstehen können! Deshalb dürfen sich Ihre Wege auf keinen Fall kreuzen!

 

 

3. Gehirnjogging-Runde: Die Zeit steht niemals still

Eine Uhr mit Ziffernblatt hat mindestens zwei Zeiger – der kleine ist der Stundenzeiger, der große der Minutenzeiger. Der große Zeiger bewegt sich natürlich schneller als der kleine, und wir gehen davon aus, dass die Uhr richtig geht. Wie oft wird der kleine Zeiger zwischen 12 Uhr mittags und 12 Uhr nachts vom großen Zeiger überholt?

 

4. Gehirnjogging-Runde: Sprachliche Kreativität

Wir wollen möglichst viele Areale unseres Gehirns trainieren. Eben war schon die Mathematik an der Reihe, nun trainieren Sie mit dieser Gehirnjogging-Übung Ihre sprachliche Kreativität. Schreiben Sie mit den folgenden Wörtern eine Geschichte. Sie dürfen selbst entscheiden, wie lang sie sein soll, und die Wörter können überall vorkommen, wo Sie möchten. Es müssen aber alle Wörter enthalten sein. Versuchen Sie möglichst kreativ und lustig zu schreiben. Entsprechend muss auch nicht alles logisch passen.

Hier also die Wörter:

Auto – essen – Chinese – Skifahren – See – Blume – Lupe – Flugzeug – Eiskasten – Waschmaschine – Kurve – Biene – Gitarre – Erdöl – Salat

 

5. Gehirnjogging-Runde: In Bildern denken

Bei dieser Aufgabe geht es darum, in Bildern zu denken. Lesen Sie zunächst die folgende Liste aufmerksam durch. Dann stellen Sie sich eine Eieruhr auf maximal 3 Minuten, denn länger sollten Sie für diese Aufgabe nicht brauchen. Und versuchen Sie anschließend, möglichst viele der genannten Begriffe aus dem Gedächtnis aufzuschreiben. Nicht vergessen: Denken Sie in Bildern! Später wird Ihnen dieses neue Denken beim Gehirnjogging sehr behilflich sein.

Wortliste:

●        Korkenzieher

●        Forelle

●        Badeanzug

●        Gleisbauarbeiten

●        Mottenpulver

●        Zeigefinger

●        Nudelauflauf

●        Partykeller

●        Wäscheleine

●        Sommerferien

 

6. Gehirnjogging-Runde: Logicals

Die sogenannten Logicals sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Es gibt inzwischen ganze Magazine mit vorgefertigten Antwort-Rastern. Die Fragen laufen dabei immer nach dem gleichen Schema ab. Wollen Sie es auch einmal versuchen? Hier finden Sie ein Beispiel:

Wer trinkt Wasser und wem gehört das Zebra?

Um die Antwort auf diese Fragen zu finden, gibt es folgende Hilfestellungen: Im mittleren Haus raucht man Zigaretten. Der Japaner wohnt rechts neben dem Pferdebesitzer. Der Engländer ist Nichtraucher und durch das weiße Haus vom Franzosen getrennt. Der Norweger trinkt Tee. Der Milchtrinker hält einen Hund und ist der linke Nachbar des Pfeifenrauchers. Der Zigarrilloraucher wohnt rechts vom blauen Haus. Der Deutsche ist der linke Nachbar des Japaners und Safttrinker. Das gelbe Haus steht rechts vom grünen. Der Herr im roten Haus hat eine Katze. Der Zigarrenraucher trinkt keinen Kaffee. Der Besitzer des Esels wohnt im ersten Haus und der Deutsche im gelben. Alles klar? Dann viel Spaß bei der Beantwortung folgender Fragen:

Wer trinkt Wasser?

Wem gehört das Zebra?

 

7. Gehirnjogging-Runde: Begegnung im Wasser

Dieses Rätsel ist etwas für Fortgeschrittene. Probieren Sie es aus und schauen Sie, ob Sie es lösen können:

Zwei Schwimmer schwimmen durch einen Fluss mit unterschiedlichen, aber konstanten Geschwindigkeiten. Sie treffen sich das erste Mal 80 Meter vom nördlichen Ufer. Die beiden schwimmen aneinander vorbei, wenden an den Ufern und schwimmen wieder zurück. Sie begegnen sich das zweite Mal 40 Meter vom südlichen Ufer entfernt. Beide Male kamen sich die Schwimmer entgegen.

Wie viele Meter ist der Fluss breit?

 

8. Gehirnjogging-Runde: Die Qual der Wahl

Zwei Unternehmen sind auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter. Die ausgeschriebenen Stellen sind gleich, doch das Gehalt ist unterschiedlich. Bei Unternehmen A verdient man 100.000€ im Jahr, das Gehalt wird jährlich um 20.000€ erhöht. Unternehmen B zahlt alle sechs Monate 50.000€ und stockt das Gehalt nach jedem halben Jahr um 5.000€ auf.

Für welches Unternehmen sollte man sich entscheiden, wenn es vor allem ums Geld geht?

 

9. Gehirnjogging-Runde: Pillenrezept

Einem Patienten sind zehn Pillen verschrieben worden. Von heute an muss er jeden Tag eine davon schlucken – und zwar in einer ganz bestimmten Reihenfolge. Da die Pillen alle gleich aussehen, hat der Mann beschlossen, sie zu nummerieren.

Wie viele Pillen muss der Mann mindestens nummerieren, wenn er sie in der richtigen Reihenfolge einnehmen will?

 

10. Gehirnjogging-Runde: Dreiecksbeziehung

Ein Mann macht sein Testament. Er will einem seiner drei Söhne seinen Besitz überlassen, dies aber nur unter einer sehr außergewöhnlichen Bedingung:

„Ich vererbe all meinen Besitz demjenigen, der die Fläche dieses dreieckigen Bereichs meines Grundstückes ausrechnen kann!“ Der Mann mit dem merkwürdigen Ansinnen ist inzwischen tot, die Hinterbliebenen schauen buchstäblich in die Röhre. Die Fläche des Quadrates könnte jeder mit Leichtigkeit ausrechnen, aber die Fläche des Dreiecks?

 

 

Des Rätsels Lösung

Wenn Sie alle Übungen und Spiele absolviert und gespielt haben, sind Sie sicher gespannt auf die Lösungen. Einige Aufgaben haben nur eine einzige korrekte Lösung, bei anderen gibt es unendlich viele Möglichkeiten, sodass ich Ihnen nur ein Beispielergebnis präsentieren werde. Alle Antworten können Sie in der kommenden Woche in meinem Blog nachlesen.

 

Ein weiterer Tipp von mir:

All diese Übungen und Spiele kann man auch im Kreise seiner Liebsten spielen und somit gemeinschaftlichen Spaß mit Gehirnjogging kombinieren. In meinem Buch „Familie in Hochform“ finden Sie eine exklusive Sammlung zahlreicher Gedächtnisspiele zum trainieren für jedes Alter. Aber auch Suchmaschinen, Apps aus dem App Store, Nintendo DS Spiele oder auch Gehirnjogging Online bieten natürlich eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Gehirnjogging zu betreiben.

Kennen Sie vielleicht selber spannende Rätsel, die Sie hier mit uns teilen möchten? Oder haben Sie einen interessanten Lösungsweg für eine der Aufgaben gefunden, der sich von der Beispiel-Lösung unterscheidet? Lassen Sie es uns gerne durch einen Kommentar wissen. Ich freue mich über Ihre Anregungen! Denn wir können alle verschiedene neue Aufgaben, Gedächtnistraining Übungen und Spiele für das Gehirntraining gebrauchen, um im Alltag geistig am Ball zu bleiben.

 

 

Wie funktioniert Gehirnjogging?

Und wie können Sie Ihr Gehirn am besten trainieren? Das verstehen Sie:

●        wenn Sie wissen, wie das menschliche Gehirn arbeitet.

●        was im Gedächtnis mit Erinnerungen passiert.

●        wenn Sie wissen, was gute Übungen ausmachen.

Dann steigern Sie gezielt Ihre geistige Fitness mit den richtigen Gehirnjogging Aufgaben.

 

Wie arbeitet das menschliche Gehirn?

Das Gehirn wird oft mit einer komplizierten Maschine verglichen. Heute betrachtet man es gerne als einen Computer: Die anatomischen Strukturen sind die Hardware und Gedanken und Gefühle sind die Software. Doch viel mehr als einer Maschine gleicht das Gehirn einem hektischen Restaurant: Es ist überfüllt und chaotisch. Die Informationen laufen wie die Kellner ohne erkennbaren Zweck ständig hin und her. Aber am Ende werden auf wundersame Weise alle Bestellungen erledigt. Und das oft sogar in Sekundenschnelle!

Die Hirnfunktionen, wie z. B. Bewegungen, Denken, Sprechen, Lernen und Erinnern, werden nicht nur von einem Hirnbereich ausgeführt. Es sind fast immer mehrere Bereiche beteiligt. Die Prozesse durchlaufen in Form komplexer »Schaltkreise« große Teile des Denkapparates. Ansammlungen von Zellkörpern und Faserbahnen bilden ein riesiges Netzwerk von Verbindungen zwischen Nervenzellen. Genau das macht sich gutes Gehirn-Jogging mit regelmäßiger und vor allem alle Bereiche des Hirns ansprechender Übung zunutze.

Gedächtnis 

Die heutigen wissenschaftlichen Modelle gehen davon aus, dass Wissen oder Erinnerungen nicht an einer bestimmten Stelle im Gehirn lokalisiert sind. Stattdessen verteilen sie sich netzwerkartig über mehrere Bereiche. Wenn Sie eine Erinnerung an einen bestimmten Sachverhalt wachrufen möchten, müssen Sie also eine Reihe von Nervenzellen gleichzeitig aktivieren.

 

Hermann Ebbinghaus, ein deutscher Psychologe, war Begründer der experimentellen Gedächtnisforschung. Ihm verdanken wir die sogenannte Vergessenskurve. Danach haben wir

●        20 Minuten nach dem Lernen 40 Prozent des gelernten Stoffes,

●        nach einer Stunde bereits 55Prozent,

●        nach einem Tag schon 66 Prozent,

●        nach sechs Tagen 77 Prozent, vergessen

Ohne Wiederholungen erinnern Sie sich dauerhaft lediglich an 15 Prozent des Lernstoffes.

Die Überführung einer Information vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis ist derjenige Vorgang, der bei der Gehirnjogging-Übung am meisten interessiert. Unzählige Informationen können Sie im Langzeitgedächtnis Jahre oder Jahrzehnte speichern und abrufen. Wenn Sie sie von Anfang an richtig verankern.

Je intensiver wir uns mit einer im Kurzzeitgedächtnis eintreffenden Eindrücken beschäftigen, desto höher der Grad der Vernetzung mit anderen Erinnerungen. Mit positiven Gefühlen beladene Erinnerungen bleiben meist langfristig im Gedächtnis. Deshalb erinnern sich die meisten Menschen auch ein Leben lang an Ihre Jugendliebe. Oder an die Kinderlieder, die sie früher oft gesungen haben. Selbst wenn die geistige Leistungsfähigkeit im hohen Alter nachlässt.

Wenn Sie sich eine Geschichte ausdenken, mit der Sie sich das Gelernte selber erzählen. So merken Sie es sich schnell. Damit sparen Sie nicht nur Zeit, sondern es macht auch noch Spaß.

 

Übung macht den Meister!

Neben Gefühlen gibt es eine weitere Möglichkeit: Wiederholung - das klassische Lernen.

Viele Menschen wählen falsche Zeitabstände zwischen den Wiederholungen. Wiederholen Sie Gelerntes innerhalb von 24 Stunden nicht mehrmals. So gelangt es nur ins Kurzzeitgedächtnis. Und nicht in den Langzeitspeicher.

Entscheidend ist es, die Zeitabstände zwischen den Wiederholungen richtig zu wählen. Die Abstände sollten nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein.

Ein optimales Beispiel:

Sie lernen maximal eine halbe Stunde und wiederholen nach einer Pause von 20 bis 40 Minuten den Stoff zum ersten Mal. Die zweite Wiederholung ist erst nach 24 Stunden nötig. In den folgenden drei Tagen wiederholen Sie es noch weitere drei- bis fünfmal. Dann ist es im Langzeitgedächtnis verankert. Wollen Sie etwas Wichtiges wirklich lange behalten, wiederholen Sie es noch einmal nach einem Monat und dann wieder nach einem halben Jahr. Schreiben Sie sich eine kleine Notiz in Ihren Terminkalender.

Und wie bei jedem Training macht Regelmäßigkeit besonders fit. Mentales Aktivierungstraining unterscheidet sich da nicht. Auch Ihr Kopf läuft sich warm. Wenn Sie das regelmäßig machen, merken Sie sich die Dinge schneller und effizienter. Das logische Denken fällt Ihnen auch leichter. Und bei IQ-Tests im Magazin schneiden Sie auch besser ab.

Das NeuroNation Gehirnjogging ist auf diese Aspekte optimal abgestimmt. Jede Aufgabe fördert Ihre geistige Leistungsfähigkeit - ganzheitlich, nachhaltig und effektiv.